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Kann die muslimische Massenzuwanderung gutgehen?

„Christen in Not – Hilfe“ stand neben einem roten Kreuz auf der Fahne aus weißeln Leinentüchern, die Armenier 1915 auf der Seeseite des Musa Dagh in der Hoffnung gehisst hatten, ein an der levantinischen Küste vorbeifahrendes britisches oder französisches Kriegsschiff würde sie bemerken und die über viertausend armenischen Seelen retten, die sich so ausdauernd mit wenigen Waffen und einem klug durchdachten Verteidigungssystem gegen ihre türkischen Verfolger zur Wehr gesetzt hatten. Die Fahne mit dem Hilferuf war am Ende nur eines der beiden Signale, die die Aufmerksamkeit der Mannschaft des französischen Kriegsschiffs „Guichen“ erregte. Das andere war das nächtliche Feuer, das bei Auseinandersetzungen auf dem Mosesberg entstanden war. Es war ein Ineinandergreifen verschiedener Zufälle, die zur Rettung der etwas über viertausend Armenier im September 1915 durch Franzosen und Briten an der Küste Kilikiens im südöstlichen Kleinasien führte. Die von der jungtürkischen Regierung im Osmanischen Reich offiziell als Deportationen bezeichneten gewaltsamen Austreibungen der Armenier aus Anatolien zwischen 1915 und 1917 waren juristisch gesehen der erste Völkermord der Weltgeschichte, der zugleich die Blaupause für die Shoah, den millionenfachen nazi-deutschen Judenmord abgab. „Blaupause“ deshalb, weil hier zum ersten Mal durchexerziert wurde, dass man eine ethnisch-kulturell-religiöse Minderheit physisch vernichten kann, ohne dass maßgeblichePolitiker etwas dagegen unternehmen. Die Vorstellung, Juden zu vernichten, war als Fantasie längst in der europäischen Kulturgeschichte ausformuliert worden, vor allem in der deutschen ab Beginn des 19. Jahrhunderts. Dazu hätte es der Nazis nicht bedurft, auch wenn man einräumen muss, dass diese Vernichtungsfantasien randständig gewesen sind.

Der Mord an knapp eineinhalb Millionen Armeniern, aramäischen und assyrischen Christen, später auch an Pontos-Griechen ereignete sich in Kleinasien, das im 15. Jahrhundert islamisiert worden war und zuvor, wenn schon nicht mehr mehrheitlich, so doch in weiten Teilen immer noch christlich gewesen war. Christenverfolgungen des Ausmaßes von 1915 bis 1917 während des Ersten Weltkriegs hat es vorher und nachher in der islamischen Welt nicht gegeben. Allerdings wurden dort Christen phasenweise auch immer wieder bedrängt und bedrückt. Dass Christen, nachdem Juden aus der arabisch-islamischen Welt einmal ausgetrieben worden waren, die nächsten sein würden, die dieses Schicksal ereilt, war wohl den wenigsten von ihnen bewusst https://www.achgut.com/artikel/der_zynische_alltag_der_christenverfolgung_in_aegypten.
Der Libanon war bis in die siebziger Jahre hinein ein mehrheitlich christliches Land, was sich mit der Verlagerung des PLO-Hauptquartiers nach Beirut schlagartig änderte. Die Tatsache, dass die Anzahl von Christen in der arabisch-islamischen Welt seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kontinuierlich zurückgegangen ist, während die der Muslime in Westeuropa im gleichen Zeitraum kontinuierlich anwuchs, sollte zu denken geben, auch wenn oder gerade weil dahinter kein Plan gestanden hat.

In Europa gab es seit dem 4. Jahrhundert keine Christenverfolgung mehr. Die teils mörderischen innerchristlichen Glaubenskriege und -kämpfe, Inquisition, Reformation und der Dreißigjährige Krieg betrafen Einzelpersonen und einzelne religiöse Gruppen und können beim besten Willen nicht als Christenverfolgung bezeichnet werden. Auch die Aufklärung richtete sich in erster Linie gegen die Macht der kirchlichen Institutionen, betraf aber nicht den christlichen Glauben. Säkularisierung bedeutete nicht, dass Christen von ihrem Glauben Abstand nahmen, sondern dass Staat und Religion entflechtet und voneinander getrennt wurden. Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen brachte das in ihrer Neujahrsansprache 2026 zum Ausdruck, als sie die menschengemachte Gesetzgebung über jede religiöse Rücksicht stellte https://apollo-news.net/ihr-sollt-nicht-hier-sein-dnische-ministerprsidentin-kndigt-kompromisslosen-abschiebekurs-an/. Es wäre töricht, BKA-Statistiken und Fakten zu ignorieren und so zu tun, als verteilten sich Straftaten gegen das Leben, gegen die sexuelle Selbstbestimmung, gegen Frauen, Homosexuelle und Juden gleichmäßig auf alle Einwohner eines Landes oder auf alle, die seit den 1950er Jahren nach Deutschland eingewandert sind, denn die Zahlen ergeben ein anderes Lagebild, wie die delikt- und nationalitätenspezifischen Analysen des Forensikers Frank Urbaniok belegen https://apollo-news.net/koelner-silvesternacht-jeder-weiss-es-keiner-spricht-es-aus-frank-urbaniok-im-interview/. Es ist nicht egal, wer auf welche Weise von woher und aus welchem Grund zugewandert ist. Und die Zahl der über Jahrzehnte und teils sogar Jahrhunderte in den heutigen Westen eingewanderten Menschen betrug, sieht man von den Flüchtlingsströmen in Mitteleuropa infolge des Zweiten Weltkriegs einmal ab, nie mehr als jeweils immer nur ein paar Tausende und Zehntausende, die Aufnahmegesellschaften in der Regel spielend verkraften, aber eben nicht zehn Jahre lang ein paar Hunderttausende pro Jahr, von denen 80 Prozent junge Männer aus Gewaltkulturen sind, aber auch Familien, die weitere Familienmitglieder nach sich ziehen, die teils noch nicht einmal in ihrer Herkunftssprache lesen und schreiben können, das Sozial- und Bildungssystem überfordern und mit einer Anspruchs- und Dominanzhaltung auftreten, die nichts Gutes für den Fall verspricht, dass sie irgendwann einmal die Mehrheit im Land stellen. Ob es dann Konferenzen zur Integration von Juden, Christen, Buddhisten, Atheisten und Agnostiker etc.pp geben wird, ist nicht ausgemacht. Kurz und gut, ich sehe keinen Grund dafür, weshalb in Dänemark nicht jeweils 80 Prozent Dänen in fünfter, sechster Generation, in Schweden jeweils 80 Prozent Schweden in fünfter, sechster Generation, in Italien jeweils 80 Prozent Italiener in fünfter, sechster Generation usw. leben sollten und das Gleiche gilt für alle europäischen Nationalstaaten einschließlich Frankreich, Großbritannien, Belgien, die Niederlande und auch Deutschland. Diese Staaten haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg nicht aufgrund ethnischer und kultureller Vielfalt zu dem entwickelt, was sie heute sind, sondern aufgrund von Freiheit, Religionskritik, Meinungspluralismus, Gewaltenteilung, individueller Grundrechte als Abwehr-, nicht als Anspruchsrechte etc., kurzum aufgrund der dem Westen innewohnenden Dynamik. Es ist die Masseneinwanderung von Muslimen aus Nordafrika, aus Pakistan, aus Syrien, dem Irak und Afghanistan nach Europa, die das westliche Leben dort in schwere Fahrwasser bringt und wer dazu liberale Muslime befragt, wird in der Regel keine andere Antwort erhalten. Jemand wie Zohran Mamdani, der von einer Minderheit zum Bürgermeister New Yorks aufgestellt worden und dann auch noch gewählt worden ist (https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/der-edelpilz-der-keiner-ist/) oder Politikerinnen wie Rashida Tlaib, Ilhan Omar und Alexandria    Ocasio-Cortez bereiten mir die gleichen Sorgen wie Aufstellung und rasante Parteikarrieren von Leuten wie Lamya Kaddor, Raed Saleh, Aydan Özoguz, Reem Alabali-Radovan, Adis Ahmetovic, Ferat Kocak bei Grünen, der SPD oder der LINKEN, weil nicht zu erkennen ist, welches politische know how sie mitbringen und die ganz offenkundig lediglich migrantische Stimmen einfahren sollen, wofür sich Politiker wie Cem Özdemir oder Lale Akgün im Leben nicht hergegeben hätten.