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Die LINKE ist die deutsche Antisemitenpartei von heute

Daniel Lischinsky, der Vater des im Mai 2025 zusammen mit seiner Freundin Sarah Milgrim ermordeten Yaron Lischinsky, spricht heute auf Vorträgen und in Interviews über den mörderischen Charakter der Judenfeindschaft (https://www.youtube.com/watch?v=8S7poYTpBVcS). Wie kommt jemand dazu, sich eine Waffe zu besorgen, in ein Flugzeug zu steigen, zu einer Veranstaltung des American Jewish Committee (AJC) in Washington zu gehen und dort zwei ihm völlig wildfremde junge Menschen zu erschießen, von denen er annimmt, dass sie Juden sind? Das müsste ein forensischer Psychiater klären. Es war jedenfalls keine spontane Tat. „Free Palestine“ und „For Gaza“ würden selbst dann Vorwände und ebenso unglaubwürdige wie durchsichtige Rechtfertigungsversuche sein, wenn der Täter arabischer Palästinenser gewesen wäre und kein, wie in diesem Fall tatsächlich, christlich geprägter und in palästinasolidarischen, linksextremen Parteien sozialisierter Amerikaner. Im freien Westen, wo eine solche Tat noch unverständlicher ist, gibt es hunderttausende Möglichkeiten, sich über die Fakten zum damals noch laufenden Gaza-Krieg zu informieren. Auch hier war die Berichterstattung oft durch und durch antisemitisch. Aber über eine Milliarde im Westen lebende Menschen kämen trotz gleicher Nachrichtenlage nicht auf die Idee, einen solchen Aufwand wie der Täter zu betreiben, um Menschen zu erschießen, die sie für Israelis halten. In halbwegs normalen Zeiten müssen die meisten Menschen Hemmschwellen überwinden, um ihresgleichen zu töten.
Dem Forensiker Frank Urbaniok zufolge lassen sich Persönlichkeitstäter von Situationstätern unterscheiden. Die Deutschen, die in den Konzentrationslagern mordeten waren überwiegend Situationstäter, die ihre Grausamkeiten nur unter bestimmten Bedingungen und Umständen verübten, aber weder vorher noch nachher mordeten, während Persönlichkeitstäter aus bestimmten Motiven und Dispositionen Straftaten begehen. Welcher Kategorie der Mörder von Washington angehört, mag dahingestellt bleiben. Sicher aber ist, dass der Mord an Milgrim und Lischinsky im Mai 2025 ohne die Welle an Antisemitismus, die sich seit dem genozidalen Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 über die westliche Welt ergießt, schwer vorstellbar ist. Denn es ging und geht dabei bis heute nicht um das Leben arabischer Palästinenser in Gaza. Und noch nicht einmal um real existierende Juden und jüdische Israelis. Es geht um das uralte, modisch auffrisierte antijüdische Hirngespinst, von dem westliche Journalistendarsteller behaupten, dass es angeblich einen faktischen Kern habe.
Oft ist im Hinblick auf die arabische Bevölkerung im Gaza-Streifen und im Westjordanland von einem palästinensischen Narrativ die Rede, obwohl es sich seit über sechzig Jahren eigentlich nur um aneinandergereihte Propagandaparolen, -filme und -fotografien handelt. Ein Narrativ müsste selbst in der Sozialwissenschaft wenigstens eine sinnstiftende Erzählung abgeben, eine Erfolgs-, Verfalls-, Ab- oder Aufstiegsgeschichte sein, die vielleicht nicht einmal real sein müsste, aber zumindest faktische Elemente enthalten sollte. Es gibt natürlich auch die christliche Passionsgeschichte, die man ebenfalls als Narrativ bezeichnen kann. Und an dieses Narrativ knüpft das viel beschworene „Leid der Palästinenser“ an, abwechselnd mit dem des heroischen Kampfs sowohl um „Freiheit“ und „Unabhängigkeit“ als auch um den Sieg der koranisch-islamisch Ordnung, den schon der unter den arabischen Staatschefs der angrenzenden Länder unbeliebte Haj Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem, gemeinsam mit Adolf Hitler gegen die Juden und den Westen geführt hat. Ab Ende der fünfziger, vor allem in den sechziger Jahren traten dann Jassir Arafat und nach ihm Mahmud Abbas sowie die Hamas an seine Stelle. Mit Realität und faktischer Geschichte hatten und haben diese arabisch-palästinensischen Kriege und Kämpfe mit ihrem wahnhaften Todeskult nicht das Geringste zu tun. Ein arabisch-palästinensischer Staat? Wäre 1937, 1947, 1967, 1977, 2000 oder 2008 möglich gewesen und wurde von den arabischen Palästinensern ausgeschlagen. Rückzug der Israelis aus den vermeintlich „besetzten“ Gebieten? Im Gaza-Streifen leben seit 2005 keine Juden mehr, im in drei Zonen aufgeteilten Westjordanland nur noch in einem der drei Teile. Und: Palästina und arabisch beißt sich, weil der erste Begriff europäisch (griechisch-lateinisch) ist und der zweite praktisch keinen erkennbaren Unterschied zur umgebenden arabischen Welt aufweist, weder sprachlich noch kulturell. Es ging und geht damals wie heute um die Vernichtung der Juden und des Staates Israel. Auch, man darf die Wirkung dieser symbolischen Ersatzhandlung auf die Anhänger nicht unterschätzen, weil es das einzige erreichbare Ziel zu sein scheint. Der Holocaust hat stattgefunden. Die Vernichtung Israels wäre seine Wiederholung oder Vollendung.
Ich stelle nicht in Abrede, dass ein Teil der arabischen Bevölkerung in Gaza und im Westjordanland leidet, aber ich bestreite, dass der Grund dafür Israel ist. Ich hoffe und wünsche, dass die genannte arabische Bevölkerung eines Tages in Würde und Frieden leben wird, aber ich fürchte, dass sie dafür erst den „Palästinenser“-Unfug, der eine Erfindung des sowjetischen KGB gewesen ist, aufgeben muss. Ein Volk bzw. eine Ethnie im modernen nationalstaatlichen Sinn ist ein sich wirtschaftlich, sozial und politisch selbst organisierendes Gemeinwesen. Davon kann bei den „Palästinensern“ keine Rede sein. Und es ist nicht der Staat Israel, der die „Palästinenser“ daran gehindert hätte, ein Volk zu werden. Seit 1949 lebt die arabische Bevölkerung von internationalen Hilfsgeldern, von Zuwendungen aus anderen arabischen Staaten, aus der Sowjetunion samt Ostblock, aus dem Iran und von einem kleineren Teil an Einkünften u. a. aus dem Drogenhandel, also aus kriminellen Geschäften. Seine Politik bestimmt eine kleine Handvoll (national)sozialistischer und islamistischer Funktionäre, die über die Verteilung sämtlicher Hilfsgelder bestimmen, sie für das eigene Luxusleben und zum Terrorkampf gegen Israel und den Westen zweckentfremden. Schon deshalb würde ein sogenannter Palästinenserstaat, den ich völlig unabhängig von Israel für ein aussichtsloses Unterfangen halte, als erstes der arabisch-palästinensischen Bevölkerung selber schaden. Eine Zwei-Staaten-Lösung ist seit 2008 endgültig vom Tisch. Weil die arabischen Palästinenser sie von Anfang an, also seit 1937, nicht wollten. Ihr Handeln, Tun, Streben und Ziel bestand immer nur darin, zu verhindern, dass ein jüdischer Staat entsteht und als Israel gegründet worden war, es zu zerstören! All das sind leicht zu beschaffende Informationen, die auch dem Mörder von Milgrim und Lischinsky zugänglich waren. Weil er seiner antisemitischen Weltdeutung entsprechend Israel dämonisieren wollte und inzwischen wahrscheinlich noch viel vehementer will, um seinen Mord vor sich selber zu rechtfertigen, hätte es vermutlich wenig genutzt, ihn über die Fakten aufzuklären. Inzwischen liegen noch mehr davon auf dem Tisch und zwar gut belegt: Es gab in Gaza nie eine Hungersnot, immer mehr vermeintliche arabische Kriegsreporter, die den Sender „Al Jazeera“ in Katar rund um die Uhr mit gefälschten Erzählungen und gestellten Bildern belieferten, Ärzte, Pflegepersonal etc. erweisen sich als Mitglieder der Hamas und anderer Terrororganisationen und die zwar entschieden geschwächte, aber leider noch vorhandene Hamas mordet unter der arabischen Zivilbevölkerung munter weiter, so, wie sie es schon immer getan hat, vor, während und nach dem zweijährigen Einsatz der IDF im Gaza-Streifen, aus dem heraus am 7. Oktober 2023 Israel mit einer blutigen Mordorgie und Geiselentführungen angegriffen wurde. Von der Hamas, vom Palästinensischen islamischen Dschihad, von Gazaner Zivilisten und später im Norden Israels auch von den Raketen der Hisbollah.
Zur Folge hatte das nicht etwa die weltweite Empathie und Solidarisierung mit Israelis und Juden, sondern eine bis dahin beispiellose und bis heute anhaltende Welle an globaler Juden- und Israelfeindschaft, die sich besonders auf den Straßen, in den Universitäten und auf den Kulturfestivals westlicher Städte austobte und als verbale Breitseite selbst in den Institutionen der UNO zu vernehmen war. Die Aussicht, dass am 20. September 2026 die Antisemitenpartei von heute, die Partei die LINKE, stärkste Kraft in Berlin werden könnte, der Stadt, in der einst die Ermordung der europäischen Juden geplant und angeordnet worden war, macht Angst. Im Schlepptau hat die Islamlinke schließlich den politischen Islam.