Ja, es ist wahr, dass die öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland beschämenderweise nicht und inzwischen nur dürftig und unzureichend über die mutigen Iranerinnen und Iraner berichten, die im Begriff sind, das islamofaschistische Mullah-Regime zu stürzen. Aber hört und schaut sich überhaupt noch jemand diese von der hiesigen Islamlinken dominierten Medien an, um sich zu informieren? Vor 60 Jahren mag der „Spiegel“ noch das „Sturmgeschütz der Demokratie“ gewesen sein. Heute sind das die „Welt“ (Gazelle Sharmahd https://www.youtube.com/watch?v=17cX9hpHR64, Iman Sefati https://www.youtube.com/watch?v=TUJiZAseHmI), podcasts von Springer-Journalisten wie Paul Ronzheimer (Natalie Amiri https://www.youtube.com/watch?v=qqRUsIA7sGI, Reeza Pahlavi vor 6 Monaten https://www.youtube.com/watch?v=vd3GksGSUo0) und eher linken Journalisten wie jene von „based“, der „Cicero“, aber auch junge Medienportale wie „Apollo News“ (https://apollo-news.net/was-die-proteste-im-iran-bedeuten-und-welche-rolle-die-usa-spielen-militaer-experte-torsten-heinrich-im-interview/) und „Nius“ (https://www.youtube.com/watch?v=DgoGEfFaahU), die informieren und sich den Mund auch nicht verbieten lassen.
Dass die islamofaschistischen Mullahs samt den terroristischen Revolutionsgarden und den verbrecherischen Basidsch-Milizen von den Iranerinnen und Iranern irgendwann zu Fall gebracht werden würden, ist seit fast 20 Jahren gewiss. Nur eben nicht, wann, wie und mit wieviel Todesopfern das verbunden sein würde. Jetzt scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein. Dass Donald Trump und auch die Israelis den aufständischen Iranern zu Hilfe eilen wollen, ist wie Musik in meinen Ohren, weil ich weiß, dass die Iraner das Heft des Handelns selber fest in der Hand halten. Niemand kann derzeit sagen, was wird, aber mit Sicherheit wird Reeza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, keine neue Monarchie errichten, einmal, weil er das selber nicht will, zum anderen, weil er das, selbst wenn er es wollte, nicht könnte. Pahlavi will, nach allem was man weiß, eine Figur des Übergangs bleiben, die die heterogene Opposition bündelt und in geordnete Bahnen lenkt. Er ist ein guter Ansprechpartner für den Westen, den der Iran benötigt, sobald das totalitäre Mullah-Regime ereilt haben wird, was es dem Staat Israel zugedacht hatte: von der Landkarte verschwinden. Und diese Leistung, die Mullahs fast ganz allein aus eigener Kraft und mit nur sehr spärlicher westlicher Unterstützung zu entmachten, werden die Iraner selbst vollbracht haben. Das sind exzellente Startbedingungen für alles Weitere und für den Westen ist es am Ende auch nicht schlecht, selbst wenn ich mir wie Gazelle Sharmahd gewünscht habe, dass Deutschland schon längst jede wirtschaftliche Beziehung zu den Mullahs gekappt hätte.
Was für ein Jahresauftakt. Erst klaut Trump Putin-Russland und den Mullahs Maduro als zentralen Partner in Südamerika – der Ölpreis wird sinken! – und dann stürzen die Iraner auch noch ihre allerschlimmsten Bedrücker. Für China wird das ebenfalls schmerzhaft sein. Der weltweite islamistische Terror hätte zudem eine empfindliche Niederlage erlitten. Für den Westen ein Grund, tief durchzuatmen.