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Fast 26 Prozent der Berliner haben den Westen letzten Sonntag abgewählt – Was für eine Dummheit!

Elif Eralp, die LINKEN-Spitzenkandidatin der Berliner Abgeordnetenhauswahl, ist das sympathische Gesicht der vereinigten politischen Extremisten. Erstens das der mehrfach umbenannten alten SED-Mauerpartei in der deutschen Hauptstadt. Die Linkspartei ist nur noch die äußerliche Hülle, die von Linksextremisten und, das ist der zweite Extremismus, von legalistischen Islamisten gekapert worden ist. Es kommt nicht von ungefähr, dass eine parteiübergreifende Berliner Wahlveranstaltung ausgerechnet in der Neuköllner Begegnungsstätte mit ihrer Dar-as-Salam-Moschee und ihrem Imam Mohamed Taha Sabri stattfand, die von vielen arabischen Palästinensern besucht wird. CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers war der einzige unter den für den Kampf um das Rote Rathaus relevanten Parteien, die ein Teilnahme ablehnten. Die Dar-as-Salam-Moschee geriet vor einigen Jahren nicht zuletzt deshalb in die Schlagzeilen, weil ihr öffentlich-rechtliche Journalisten – darunter Sascha Adamek- Finanzbeziehungen nach Katar schwarz auf weiß nachgewiesen hatten. In Katar sitzen sowohl die 1928 in Ägypten gegründete Muslimbruderschaft als auch die Hamas, die ihr arabisch-palästinensischer Zweig ist und am 7. Oktober 2023 im Süden Israels das größte Massaker an Juden seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts verübt hatte. Die Muslimbruderschaft war seit den 1930er Jahren ein enger Verbündeter sowohl des Muftis von Jerusalem, Haj Amin al-Husseini, der die arabisch-palästinensische Nationalbewegung begründet hatte, als auch der Nationalsozialisten, womit der dritte Extremismus benannt ist, den die Linkspartei im Gepäck hat. Der Mufti lebte von 1941 bis 1945 nicht einfach nur hochbezahlt in arisiertem Berliner Wohneigentum, sondern sorgte persönlich dafür, dass 5000 jüdische Kinder, die bereits auf dem Weg ins rettende Ausland waren, zurückgebracht und ermordet wurden. Übrigens war der Vater Hassan Ali Salamehs, des Kopfs der PLO-Terrororganisation Schwarzer September, die 1972 das mörderische Münchner Olympia-Attentat auf die israelischen Sportler organisiert hatte, ein enger Gefolgsmann des Muftis. Man kommt der Gegenwart immer näher und ist mit Ibrahim Ibrahim, der heute die Vernetzung der marxistisch-leninistischen Terrortruppe Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) mit den Islamisten der Terrororganisation Hamas in Berlin betreibt, schließlich in ihr angelangt. Letzten Sonntag feierte Ibrahim auf der Wahlparty der Linkspartei und ließ sich mit Ferat Kocak ablichten, ihrem Neuköllner Bundestagsabgeordneten. Kocak ist eben nicht nur mit dem lokalen Clan-Milieu eng verbandelt, sondern auch mit Terrorfans. Das erklärt auch Formulierungen wie „Wahl-Intifada“ auf Arabisch für die Stimmabgabe bei einer gleichen, freien und geheimen Wahl in der deutschen Hauptstadt (https://www.youtube.com/watch?v=rsFvfcwdM-I). Denn es ist eine von islamischem Eroberungswillen getragene Kampfansage.
Wie viele Berliner, die sie gewählt haben, kennt Frau Eralp das unerträgliche Übermaß an historischen Bezügen nicht. Das macht es nicht besser, denn allein schon die aktuellen genügen, um der Linkspartei eine Absage zu erteilen. Ihr politisches Programm besteht, egal, was ihre Vertreter den Leuten vorzumachen versuchen, aus Sozialismus, Islamismus, Israel- und Judenhass, weil sie das seit Jahren offen betreibt. In Deutschland konnte das nur eine politische Linke ins Werk setzen, weil es geschichtlich Beschlagene zu sehr an Praxis und Programm der NSDAP erinnert. Das ist, so viel nebenbei, auch der Grund dafür, dass die Linkspartei ihren stalinistischen Wurzeln entsprechend seit Jahren mit Faschismus- und Rechtsextremismus-Vorwürfen nur so um sich wirft. Ein besseres Ablenkungs- und Projektionsmanöver ist schwer vorstellbar. Es gibt in Deutschland Neo-Nazis und Rechtsextremisten, keine Frage, weshalb sie – siehe das Attentat auf die Hallenser Synagoge 2019 – nicht aus dem Blick geraten dürfen. Aber es sind überwiegend nicht sie, die hierzulande Juden und ihre Verbündeten jagen, angiften, fast totschlagen und antiisraelische Palästinasolidarität üben. Seit den Tagen der SED im Osten, des Sozialistischen deutschen Studentenbunds (SDS) und der Terrortruppe RAF im Westen ist es die politische Linke, die mit dem Doppel-Ticket Sozialismus und Judenfeindschaft mobilisiert. Weltweit. Doch in Deutschland ist es besonders abgeschmackt, abstoßend, unappetitlich, aber auch unseriös, weil die in Aussicht gestellte Enteignung und Vergesellschaftung von Wohnungsbauunternehmen eine riesige Seifenblase ist. Am Ende werden die Berliner ärmer und keine einzige neue Wohnung gebaut worden sein.
Die Berliner LINKE verdankt ihren Stimmenzuwachs vor allem Erst- und Jungwählern, türkeistämmigen und arabischen Migranten, Ostberlinern und linksradikalen Studenten. 51 Prozent der wahlberechtigten Muslime in Berlin haben für sie gestimmt. Der auch auf Türkisch und Arabisch geführte Wahlkampf der Linkspartei setzte gezielt auf muslimische Identitätspolitik mit ihren ethnischen Implikationen (dazu Murat Kayman https://www.youtube.com/watch?v=-Y_7I0uYU0I und Susanne Schröter https://www.youtube.com/watch?v=cZXTPaUU7ak). Das Rezept der Vorbilder ist überdeutlich: Jean-Luc Mélenchons Sammlungsbewegung „La France insoumise“ und das Programm des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, dessen Spin-Doctor beim Berliner Wahlkampf Pate stand. Denn um die nichtmuslimischen deutschen Wähler zu gewinnen, war der Fokus auf die Berliner Wohnungs- und Mietenpolitik notwendig, der für jeden, der sich auch nur halbwegs mit dem Thema befasst hat, als bloßer Köder klar erkennbar ist, weil sich die von Eralp versprochene Enteignung und Vergesellschaftung schlicht nicht umsetzen lässt. Mélenchon, Mamdani und Eralp stehen für das gleiche ungenießbare Gebräu aus Antisemitismus, Sozialismus sowie ein Bündnis der politischen Linken und des Islamismus. In Frankreich nennt man das „Islamogauchisme“, auf Deutsch kann man einfach „Islamlinke“ sagen. Dahinter steht der von Linken und Islamisten unter Führung Ajatollah Chomeinis gemeinsam bewerkstelligte Sturz des Schahs im Iran 1979, den die Linken dann teuer mit ihrer Ermordung, Inhaftierung, Folterung und im besten Falle Flucht in den Westen bezahlt hat. Nur wird es diesen Westen nicht mehr geben, wenn sich die Mélenchons, Mamdanis und Eralps dort erst einmal durchgesetzt haben. Wie dumm muss man als Wähler sein, ihnen seine Stimme zu geben.