Zum Inhalt springen

7. Oktober 2023, 6 Uhr 29

Heute vor drei Jahren begann um 6:29 Uhr das größte Massaker an Juden seit Ende der Schoa. In genozidaler Absicht begangen von Terroristen der Hamas, des Palästinensischen Islamischen Dschihad und arabischen Zivilisten aus dem Gaza-Streifen. Es kostete 1200 Menschen, überwiegend Juden, das Leben, über 250 nach Gaza verschleppte Geiseln für Monate und Jahre die Freiheit und einige von ihnen für immer beides. Die noch am gleichen Tag, beinah beispiellos zu nennende, weltweite antiisraelische und antijüdische Propagandakampagne der Hamas startete noch am selben Tag. In Berlin, in London, Paris und New York, mit Ausnahme der deutschen Hauptstadt dem klassischen alten Westen. Berlin war deshalb entscheidend, weil von dort ab Juni 1941 die Schoa ausging, geplant, befohlen, angewiesen, inspiriert wurde. Und trotzdem brachten es deutsche Journalisten des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks wie Sophie von der Tann fertig, Israels Verteidigung gegen diesen versuchten Völkermord der Hamas an vorzugsweise jüdischen Israelis zu delegitimieren, sie bereits infrage zu stellen, bevor sie begonnen hatte, und ihr über zwei Jahre lang mit beträchtlichem politisch-ideologischem Aufwand die Berechtigung zu entziehen.
Zuschauer, Hörer und Leser in Deutschland erfuhren wenig bis nichts über die Terrororganisation Hamas, nichts über ihr Terrortunnelsystem unter zivilen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Schulen, Wohnhäusern, Moscheen etc., nichts über ihre ebenso perfide wie präzise Kalkulation ziviler Opfer unter den arabischen Palästinensern für die von Al Jazeera, BBC, ZDF, ARD etc. weltweit verbreiteten Bilder, die als Journalisten getarnte Terroristen inszenierten. Jedem auch nur halbwegs informierten Medienkonsumenten war rasch und schon aus Erfahrung klar, welch teuflischen Plan Yahya Sinwar, seine Spießgesellen und das iranische Mullah-Regime verfolgten, als sie Israels notwendige Antwort auf das Terrormassaker vorausberechneten und die eigenen Zivilisten opferten, um den jüdischen Staat vor der ganzen Welt als augenscheinlich Stärkeren dastehen zu lassen, der einen Schwächeren plattzumachen scheint. In der Aktualisierung der alten antisemitischen Ritualmordlegende begeht Israel seit Jahrzehnten angeblich einen Genozid am palästinensischen Volk, das sich dabei wie durch ein Wunder vermehrt. Der Informations- und Bilderkrieg der Hamas sollte Empathie mit Palästinensern und Hass auf Israelis erzeugen. Ohne diese Kollaboration westlicher Fernseh- und Rundfunkanstalten wäre der Judenhass in der westlichen Welt höchstwahrscheinlich nicht so explodiert, wie das in den vergangenen drei Jahren der Fall gewesen ist. Sie kostete auch dort Menschenleben, sei es in Washington DC, wo Sarah Milgrim und Yaron Lischinsky ermordet wurden, seien es die sechs Menschen bei einer Chanukka-Feier am Bondi Beach im australischen Sydney. Und auch das war wohlkalkuliert. Ob ohne das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und die manipulative westliche Medienberichterstattung über den Verteidigungskampf Israels gegen die Hamas der politisch unerfahrene Zohran Mamdani New Yorker Bürgermeister geworden wäre und die Berliner Linkspartei unter Elif Eralp die Wahlen zum Abgeordnetenhaus gewonnen hätte, sei dahingestellt. Erfolgreiche Wahlkämpfe mit der Programmatik Sozialismus und Antisemitismus, die Islamisten und Antikapitalisten vereint, wären im Westen noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen.
Darauf, dass der von Hamas, Hisbollah und iranischem Mullah-Regime in Gang gesetzte mörderische Feldzug gegen die westliche Zivilisation diesmal nicht bei Juden haltmachen wird, haben in den Tagen und Wochen nach dem 7. Oktober 2023 neben dem israelischen Botschafter Ron Prosor (zuletzt heute https://www.youtube.com/watch?v=BGOvMGMS8HE) auch Ahmad Mansour, der arabische Israeli mit deutscher Staatsbürgerschaft, und der in Berlin aufgewachsene, seit über zwanzig Jahren in Israel lebende Arye Sharuz Shalicar hingewiesen. Begriffen aber haben das hierzulande viele noch nicht.