Bei einer Aktuellen Aussprache im Bundestag anlässlich des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023, der sich gestern zum dritten Mal jährte, drohte Cansin Köktürk, Abgeordnete der Linkspartei, dem CDU-Abgeordneten Jürgen Hardt mit dem Anwalt, weil er die Aussagen in ihrem jüngsten Anti-Israel-Video als das bezeichnete, was sie sind: antisemitisch https://www.youtube.com/watch?v=sC5SJyORmAw. Klar, es gibt Antisemitismus von allen Seiten des politischen und kulturellen Spektrums, bei Christen, Muslimen, Atheisten. Doch nur die Linkspartei ist auf den Dreh gekommen, mit Antisemitismus – etwas anderes ist Israelhass schließlich nicht – Wähler zu mobilisieren und einzusammeln. Im Ruhrgebiet wird im nächsten Frühjahr gewählt.
Köktürk scheint zu glauben, dass sie eine Art Kulturbonus hat, weil ihre Eltern eingewandert sind und ihre Vorfahren mit dem Holocaust nichts zu tun hatten. Mit der Staatsbürgerschaft hat Köktürk allerdings nicht nur die Verantwortung für die Erinnerung an den deutschen Völkermord an den europäischen Juden eingekauft, sondern auch die Freundschaft zu Israel. Sie sollte also wissen, dass Adolf Hitler den Judenmord einst mit der Lüge rechtfertigte, die Juden würden das deutsche Volk ausrotten wollen. Israel als „genozidalen Apartheidstaat“ zu verunglimpfen, folgt der gleichen antisemitischen Diktion. Auch das sollte Köktürk als deutscher Staatsbürgerin bewusst sein. Jürgen Hardt sei dafür gedankt, dass er die abstoßende Videobotschaft im Bundestag thematisiert hat. Und ja, ich halte Cansin Köktürk für eine Antisemitin. Und Ferat Kocak für ihr männliches Pendant.